| Sakramente und Katechese |
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Seite 1 von 3 Die 7 Sakramente - Liebeserklärungen Gottes in Worten und ZeichenMenschen deuten ihr Leben in Zeichen und WortenWir Menschen verwenden sichtbare und spürbare Zeichen, um miteinander in Beziehung zu treten und der Beziehung eine Bedeutung und Deutung zu geben: Wir winken einander zu, geben uns die Hand, schreiben, nehmen uns in den Arm, klopfen jemandem auf die Schulter,... Diese Zeichen deuten aber nicht nur etwas, sie bewirken und vertiefen gleichzeitig, was sie andeuten. So drückt die Rose, die ich geschenkt bekomme, Zuneigung und Liebe aus und erweckt in mir ein Gefühl der Freude. Auch Jesus wusste um die Bedeutung und Wirkung von Zeichen, Gesten und körperlicher Zuwendung:
Wichtig zu den Zeichen ist das gesprochene Wort, denn es macht das Geschehen ein-deutig. Die Absicht eines Handschlags beispielsweise wird erst deutlich durch die Worte: "Guten Tag", "Herzlich willkommen", "Herzlichen Glückwünsch zum Geburtstag" oder "Herzliches Beileid". Jesus fasste das Mädchen an der Hand und sagte zu ihm: Talita kum!, das heißt übersetzt: Mädchen, ich sage dir, steh auf! (Mk 5,41); Auch bei der Spendung der Sakramente braucht es Worte, um das Geschehen zu deuten. So wird in der Taufe beim Übergießen des Kopfes mit Wasser - dies ist das sichtbare und fühlbare Zeichen beim Spenden des Taufsakramentes - nicht etwa der Kopf gewaschen Buchempfehlung: Zum Taufen nimmt man Wasser ohne Seife von Ursel Scheffler und Jutta Tim - auszuleihen in unserer Bücherei St. Marien). Die Worte des Priesters oder Diakons: "Ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.", machen klar, dass der Getaufte ein neuer Mensch wird, er gehört jetzt zur Gemeinschaft der Getauften. |
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Die Sakramente sprechen ebenfalls nicht nur unseren Verstand an, sondern auch unsere Sinnesorgane. Sie werden sichtbar und spürbar. Es sind alltägliche, vertraute und elementare Dinge und Handlungen, in denen die Sakramente erfahrbar und wirksam werden: