| Katholische Kirche rechts der Ems |
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Seite 1 von 2 Jetzt kann man schon eine klare Linie erkennen......jetzt bekommt der Annäherungsprozess der drei Pfarreien rechts der Ems schon Konturen. Erst war es ja noch purer Schrecken, als die Bistumsleitung am 3. Februar 2011 die Katze aus dem Sack ließ und die künftige Großpfarrei mit 21.500 Mitgliedern bis 2015 verwirklicht sehen wollte. Unruhiges Kopfschütteln und Fragen, resigniertes Acheselzucken und aufgeregtes Diskutieren wechselten einander ab. Dann gab es vorsichtige, meist informelle Begegnungen. Immerhin haben wir dann am 20. Aprol 2011 die durchaus unterschiedlich akzentuierten Stellungnahmen der Leitungsgremien mit einem gemeinsamen Begleitschreiben als Paket nach Münster geschickt. Grundtenor: Wir drücken uns nicht vor dieser Herausforderung, wollen aber bedacht Schritt für Schritt setzen und möglichst viele Leute mit auf den Weg nehmen. Wir wollen zunächst ein sinnvolles Pastoralkonzept entwickeln und erst dann, wenn es schlüssig ist, den Schritt zurück in die Zukunft tun, nämlich wie vor gut 100 Jahren schon zu der einen Pfarrei rechts der Ems. Dass die natürlich ganz anders funktionieren wird als vor 100 Jahren, bedarf wohl keiner besonderen Betonung. Diese Dinge laufen zurzeit: Eine gründliche Analyse unseres Lebensraumes rechts der Ems soll Entscheidungshilfen geben, wenn wir Zeile und Konzepte formulieren. Dazu sammelt eine Arbeitsgruppe fleißig Daten, blättert in der Geschichte der sieben Bezirke von Altenrheine bis Gellendorf, von Rodde bis zum Schotthock und studiert die Prognosen zur Bevölkerungsentwicklung und Kulturvielfalt in unseren Stadtteilen. Zu diesen Daten gehören auch die Veränderungen des kirchlichen Engagements und das dazu gehörende Altersprofil. Eine Fortbildungsreihe beschäftigte über 50 Entscheidungsträger und Interessierte mit den soziologischen und pastoralen Hintergründen der gegenwärtig erfahrenen Umbrüche. Dies verbirgt sich hinter den vier Modulen der Serie: "Unsere Zeit verstehen" = Eine pastoraltheologische Zeitreise von Pius XII bis in die Postmoderne 2020 "Unseren Ort rechts der Ems sehen" = Die gleiche Zeitreise in unserem Raum "Neue Ansätze erleben" = Eine Exkursion zu interessanten Engagements der Kirche in Hannover "Ein Netzwerk knüpfen" = Beim Studientag am 26. November 2011 werden erste Ideen und Ziele für unsere Pastoral rechts der Ems formuliert. Eine Team-Supervision für die drei Seelsorgeteams mit Frau Prof. Dr. Margret Nemann aus Münster hat am 12. Oktober 2011 begonnen mit dem Ziel, alle Beteiligten zu einem gemeinsamen Pastoralteam zusammen zu führen. Moderator des Teams ist Pfarrer Meinolf Winzeler. Der Lenkungsausschuss hat am 17. Oktober 2011 seine Arbeit aufgenommen und wird in dienender, nicht beschließender Weise den Prozess des Zusammenwachsens koordinieren. Denn verbindliche Beschlüsse gehören bis zur Neugründung einer Pfarrei in die Pfarrgemeinderäte und Kirchenvorstände. Jedes dieser sechs Gremien hat ein Mitglied in den Lenkungsausschuss entsandt: St. Mariä Himmelfahrt: Herz Jesu/St. Konrad: Heilig Kreuz: Der Lenkungsausschuss soll den Informationsfluss zwischen allen Beteiligten in Gang halten. Das sind zum Beispiel die Gemeindemitglieder, die Leitungsgremien, die Öffentlichkeit, das Bistum... Er muss auch die anstehenden Aufgaben erkennen und an Arbeitsgruppen delegieren, sowie notwenige Abstimmungen in den Gremien begleiten. Hilfestellung geben dazu von der Fachstelle Gemeindeberatung in Münster die Fachfrauen Ursula Schwanekamp und Marlies Woltering. Als erste Aufgabe hat der Lenkungsausschuss sicherlich eine gute Kommunikation zu fördern - darum auch dieser Artikel auf unserer Homepage und im Pfarrbrief, die Namen der Mitglieder des Lenkungsauschusses, ihre Telefonnummern und die Mailadressen. Sollten Sie also Anregungen, Informationen oder Anliegen zu unserer gegenseitigen Annäherung rechts der Ems haben, haben sie bitte keine Scheu, sich an ein Mitglied des Lenkungsausschusses zu wenden. Sie sind für Sie da!
von links: Franz-Josef Fiege, Anne Cordesmeyer, Annette Remke, Jutta Ricken, Annette Plüth, Meinolf Winzeler |
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