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...und Mirjam sang ihnen vorUnten die Wüste, in der Mitte das Rote Meer und das Schilf, im Hintergrund die Pyramiden. Dies alles erinnert So lesen wir im Buch Exodus (Ex 15,21): "Die Prophetin Mirjam, die Schwester Aarons, nahm die Pauke in die Hand, und alle Frauen zogen mit Paukenschlag und Tanz hinter ihr her. Mirjam sang ihnen vor: Singt dem Herrn ein Lied, denn er ist hoch und erhaben! Rosse und Wagen warf er ins Meer." Mirjam "paukt" die Verheißung Gottes in die Herzen ängstlicher Menschen, bekennt ihren Glauben an den befreienden Gott im Lied, in Musik und Tanz. Von König David wird im 2. Buch Samuel (2 Sam 6, 5) berichtet,dass er und das ganze Haus Israel vor dem Herrn mit ganzer Hingabe tanzten und sangen. Sie spielten auf Zithern, Harfen und Pauken, mit Rasseln und Zimbeln. Musik und Gesang waren schon im Alten Testament (das Buch der Psalmen im Alten Testament ist eine Sammlung von 150 Einzelliedern) und sind bis heute wesentliche Elemente des Gottesdienstes. In unseren Liedern loben und preisen wir Gott, flehen wir zu ihm in unseren Sorgen, bitten wir ihn um Hilfe, bekennen wir unseren Glauben, danken wir ihm für seine Treue. So singen wir im Gotteslob Nr. 270: "Kommt herbei, singt dem Herrn, ruft ihm zu, der uns befreit. Singend lasst uns vor ihn treten, mehr als Worte sagt ein Lied." In unserer Kirchengemeinde gibt es 4 Chöre, die sich auf den folgenden Seiten vorstellen. Sie beleben unsere Gottesdienste mit ihrem Gesang und bringen "Schwung" in unsere Worte und Gebete.
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